Was bedeutet Schröpfen ?

Beim Schröpfen wird im Bereich der Haut ein Unterdruck erzeugt, worauf es zu einer Mehrdurchblutung des Areals kommt. Dies hat zum Einen direkte lösende Wirkung auf verspannte Muskeln und schmerzhafte Muskel-/Sehnenansatzpunkte (sog. Triggerpunkte), zum Anderen kann es reflektorisch über die sog. Head´schen Zonen zu positiver Beeinflussung innerer Organe kommen.

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Welche Arten von Schröpfen gibt es ?

Wir setzen in unserer Praxis das unblutige oder trockene Schröpfen ein. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vorher etwas angeritzt, sodass der Unterdruck Blut aus den Verletzungen herauszieht. Eine besondere Form der Schröpfanwendung ist die Schröpfkopfmassage, welche wir ebenfalls anwenden. Hierbei wird das Schröpfglas auf intakte Hautstellen gesetzt, die zuvor eingeölt wurden. Der Schröpfkopf wird dann über verspannten Arealen (sog. Myogelosen) verschoben, was eine deutlich stärkere durchblutungsfördernde Wirkung als eine klassische Massage hat.

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Was bewirkt die Triggerpunktakupunktur ?

Im Bereich der Muskulatur kann es ganz lokalisiert zu punktförmigen Verspannungen kommen. Es bildet sich ein sog. Triggerpunkt (TP) aus, welcher sehr druckschmerzhaft sein kann. Diesen Punkt kann man nun auf verschiedenste Art und Weise behandeln. Er kann im Rahmen der oder TP-Massage gedrückt werden , er kann mit einem Mittel zur lokalen Betäubung (sog. Lokalanästhetikum) angespritzt oder mittels Nadeln im Rahmen der Triggerpunktakupunktur therapiert werden. Letzteres ist eine eher unangenehme, teils schmerzhafte jedoch sehr effektive Behandlungsform, wobei der Schmerzpunkt einmal oder mehrfach angestochen wird. Die Wirkung liegt in einer Durchblutungsförderung und Freisetzung schmerzlindernder Mediatoren im Behandlungsgebiet.

Schröpftherapie

Schröpfköpfe hier in typischer Anwendung bei Verspannungen und positiven Triggerpunkten im Bereich der Schulter-/ Nackenmuskulatur.

Man kann deutlich die mehrdurchbluteten, angesaugten, livid verfärbten Bereiche unter den Schröpfköpfen erkennen.